Die Mehrheit des Veitshöchheimer Gemeinderates (SPD, CSU, Teile der UWG) stimmte dafür, den Pylon des Steges direkt vor dem Eingang der Mainfrankensäle zu errichten. Nach einer sehr emotionalen Diskussion wurde somit, aus grüner Sicht ohne nachvollziehbarem Grund, ein Standort gewählt, der einerseits die Sicht von den Mainfrankensälen auf den Main beeinträchtigt und andererseits dem Steuerzahler runde 75.000 Euro mehr als nötig aufbürdet.
Als Grund für dieses, für die grüne Fraktion unverständliche, Abstimmungsergebnis ist eigentlich nur die Befindlichkeit gegenüber Margetshöchheim und “Angst” vor der Reaktion einiger Gegner des Steges an diesem Standort anzunehmen. Wie aus der Grafik von Herrn Gürz deutlich zu sehen ist, würde ein um 15 oder 25 m verschobener Steg den Blick aus der oberen Maingasse auf den Main in keinster Weise beeinträchtigen.
Siehe Details zu Diskussion und Abstimmung auf dem Veitshöchheimblog unter: http://www.veitshoechheim-blog.de/categorie-11773751.html



Mit einem Investitionsvolumen von fast 13 Millionen Euro wurde das Projekt Mainfrankensäle zuletzt angesetzt, eine Summe, die nur mit beträchtlichen Schulden zu finanzieren gewesen wäre. Der Gemeinderat stimmte dafür, das Projekt in zwei Bauabschnitte zu teilen, und vorerst nur den ersten Teil zu beschließen. Dieser erste Teil beinhaltet eine optimale energetische Sanierung und eine Verbesserung der Technik und der Abläufe. In einem möglichen zweiten Bauabschnitt könnte gegebenenfalls dann in einigen Jahren, wenn der Pachtvertrag mit den bisherigen Pächtern ausläuft, eine Erweiterung der Mainfrankensäle vorgenommen werden. Der grünen Fraktion war dabei wichtig, dass dieser erste Bauabschnitt für sich alleine tragfähig ist, so dass die Entscheidung ob der zweite Bauabschnitt kommen soll völlig offen diskutiert und beschlossen werden kann. Wir Grüne hätten zwar auf die Bühnenerhöhung verzichtet, doch können wir diese Lösung mittragen.