Antrag auf Installation von Trinkwasserspendern

Trinkwasserspender werden nicht installiert, in der Sitzung wurde der Beschlussvorschlag schon verändert, so dass keine großen Investitionen der Gemeinde erforderlich werden, stattdessen wird als Dauerlösung (statt, wie im Antrag als Zwischenlösung), die Gemeinde Gewerbetreibende und Betriebe auffordern, an einer Privatinitiative für die Bevölkerung teilzunehmen, so dass dort mitgebrachte Trinkgefäße aufgefüllt werden können (System wie refill- Deutschland https://refill-deutschland.de/ ). Weiterhin soll überprüft werden, ob in öffentlichen Gebäuden die Wasserhähne in den Toiletten so umgebaut werden können, dass das Befüllen von Trinkwasserflaschen möglich ist. Mit 13 zu 11 Stimmen wurde dieser Vorschlag angenommen. Die grüne Fraktion ist damit sehr zufrieden.

Antrag auf Ausgleichsflächenkataster erfolgreich

Der Antrag wurde zwar nicht explizite angenommen, doch bereits in der Beschlussvorlage war er erweitert worden zum Antrag auf Einrichtung eines Ökokontos (so auch der Titel des Tagesordnungspunktes). Zwar ist die Zielrichtung eines Ausgleichsflächenkatasters und eines Ökokontos erst einmal unterschiedlich. Das Ökokonto ist in die Zukunft gerichtet, um Flächen zu sichern und aufzuwerten, um für die Zukunft Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen zu haben. Das Ausgleichsflächenkataster dagegen hält fest, welche Ausgleichsflächen bereits vorhanden sind. Doch wenn beides zusammen betrachtet wird ist es umso erfolgreicher, da dann gezielt nach Flächen gesucht werden kann, die das vorhandene Ausgleichsflächennetz ergänzen, wenn dann noch die vorhandenen Biotope hinzugefügt werden, kann ein Biotopverbund entstehen, der den einzelnen Flächen eine optimale Wirkung verschafft. Unser geplanter Antrag auf die Einführung eines Ökokontos hat sich somit erübrigt​