Spitzenkandidatin Christine Feiler und der Ortsvorstand von Bündnis 90/Die Grünen gratulierten zunächst Bürgermeister Jürgen Götz zu seiner Wiederwahl und dankten ihm für sein Engagement für die Gemeinde. Auch allen anderen Fraktionen gratulierten sie zu ihren Ergebnissen. Mit neuen und erfahrenen Mitgliedern werde der kommende Gemeinderat eine interessante Mischung bieten.
Das eigene Abschneiden werteten die Grünen als klare Bestätigung ihrer Arbeit. „Gegen den allgemeinen Trend holen wir Grünen in Veitshöchheim mit 24,9 Prozent ein sehr starkes Ergebnis“, heißt es in der Stellungnahme. Neben dem engagierten Wahlkampf mit vielen Unterstützern – vom Flyer-Verteilen über das Plakatieren bis zur Gestaltung von Texten und Layouts – habe auch der deutliche Zuwachs an Mitgliedern zu diesem Erfolg beigetragen.
Mit einem Plus von 2,7 Prozentpunkten sichern die Grünen ihre fünf Sitze im Gemeinderat. Dies sei zugleich Auftrag, die bisherige Arbeit fortzusetzen. Die Fraktion freue sich auf ein neues Team, das Erfahrung mit frischen Impulsen verbinde. Besonders die neuen jüngeren Gemeinderäte sollen für zusätzlichen Schwung sorgen.
Für die kommenden Jahre sehen die Grünen mehrere zentrale Aufgaben. Neben einem verantwortungsvollen Umgang mit den kommunalen Finanzen sollen insbesondere Arten- und Klimaschutz stärker berücksichtigt werden. Die umstrittenen Fällungen der Platanen am Mainufer seien für die Fraktion ein klarer Auftrag, Bauprojekte künftig frühzeitig und sorgfältig auf ihre Auswirkungen auf Natur und Umwelt zu prüfen.
Positiv bewerten die Grünen zudem die veränderten Kräfteverhältnisse im Gemeinderat, die zu einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen den Fraktionen führen könnten. Man hoffe auf konstruktive Zusammenarbeit – auch bei der Besetzung wichtiger Ämter. Auf kommunaler Ebene müsse Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg Vorrang vor Parteipolitik haben.
Ein konkretes Anliegen betrifft die Arbeitsbedingungen im Gemeinderat: Die Fraktion fordert, Sitzungsunterlagen künftig mindestens eine Woche vor den Sitzungen bereitzustellen. Dies sei in vielen vergleichbaren Gemeinden bereits üblich und ermögliche ehrenamtlichen Ratsmitgliedern eine sorgfältige Vorbereitung – etwa durch Recherche, Ortstermine oder Gespräche mit betroffenen Bürgern. So könne auch die gewünschte Transparenz in kommunalen Entscheidungen gestärkt werden.
Die Grünen betonen abschließend, sie seien hoch motiviert für die kommenden sechs Jahre und bereit für eine konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat.







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