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02Aug

Antrag auf Installation von Trinkwasserspendern

Trinkwasserspender werden nicht installiert, in der Sitzung wurde der Beschlussvorschlag schon verändert, so dass keine großen Investitionen der Gemeinde erforderlich werden, stattdessen wird als Dauerlösung (statt, wie im Antrag als Zwischenlösung), die Gemeinde Gewerbetreibende und Betriebe auffordern, an einer Privatinitiative für die Bevölkerung teilzunehmen, so dass dort mitgebrachte Trinkgefäße aufgefüllt werden können (System wie refill- Deutschland https://refill-deutschland.de/ ). Weiterhin soll überprüft werden, ob in öffentlichen Gebäuden die Wasserhähne in den Toiletten so umgebaut werden können, dass das Befüllen von Trinkwasserflaschen möglich ist. Mit 13 zu 11 Stimmen wurde dieser Vorschlag angenommen. Die grüne Fraktion ist damit sehr zufrieden.

02Aug

Antrag auf Ausgleichsflächenkataster erfolgreich

Der Antrag wurde zwar nicht explizite angenommen, doch bereits in der Beschlussvorlage war er erweitert worden zum Antrag auf Einrichtung eines Ökokontos (so auch der Titel des Tagesordnungspunktes). Zwar ist die Zielrichtung eines Ausgleichsflächenkatasters und eines Ökokontos erst einmal unterschiedlich. Das Ökokonto ist in die Zukunft gerichtet, um Flächen zu sichern und aufzuwerten, um für die Zukunft Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen zu haben. Das Ausgleichsflächenkataster dagegen hält fest, welche Ausgleichsflächen bereits vorhanden sind. Doch wenn beides zusammen betrachtet wird ist es umso erfolgreicher, da dann gezielt nach Flächen gesucht werden kann, die das vorhandene Ausgleichsflächennetz ergänzen, wenn dann noch die vorhandenen Biotope hinzugefügt werden, kann ein Biotopverbund entstehen, der den einzelnen Flächen eine optimale Wirkung verschafft. Unser geplanter Antrag auf die Einführung eines Ökokontos hat sich somit erübrigt

23Jul

Erhaltenswertes Kleinod am Rande Veitshöchheims

Der Bürgergarten der Karin Kissel

von links: Christina Feiler, Karin Kissel, Günter Thein, Albrecht Oldenbourg

Zu den kleinen, besonderen Sehenswürdigkeiten von Veitshöchheim gehört auch der Bürgergarten.   

Man kann ihn entdecken, wenn man dem idyllischen Weg entlang des Mains zur Staustufe Erlabrunn folgt. Versteckt liegt er direkt an der Mainlände wenige Meter hinter der Abwasserreinigungsanlage am Ende der Thüngersheimer Straße.

Der kleine Ausflug in die Natur lohnt sich auf jeden Fall. Denn er kann sich, wenn man will, zu einer ebenso wunderbaren wie erkenntnisreichen Zeitreise ins Mittelalter verwandeln. Die offizielle Bezeichnung Bürgergarten führt also leider etwas in die Irre und trifft nicht annähernd das, was dieses botanische Kleinod am Rande Veitshöchheims tatsächlich zu bieten hat. Mit ihrer Aufgliederung in Heil-, Nutz- und Zierpflanzen entspricht die Anlage den mittelalterlichen Vorstellungen eines Klostergartens sowohl in Hinblick auf praktische, autarke Versorgung mit Heil- und Lebensmitteln als auch dem Wunsch nach einem spirituellen Hort für Gebet und innere Einkehr.

So stehen die Heilpflanzen nicht ganz zufällig im Mittelpunkt des Gartenkonzepts. Ihre Auswahl und Anordnung gehen auf den im 9. Jahrhundert lebenden Benediktinerabt Walahfrid von der Reichenau (Walahfrid Strabo) und den nach ihm benannten Strabo-Garten zurück.  Mit seinem als Hortulus (Gärtlein) bekannt gewordenen 23 strophigen Lehrgedicht hat Walahfrid Strabo eines der einflussreichsten gartenkundlichen Werke des Mittelalters verfasst. Ein am Gartenzaun angebrachter Zeitungsartikel und zum Mitnehmen angebotene Prospekte berichten davon.

Mehr allerdings erfährt man über das Projekt, wenn man zu den Öffnungszeiten Karin Kissel antrifft. Die ehemalige Architektin hatte nicht nur die Idee zu dem Garten, sondern sorgte auch mit großem persönlichem Einsatz für seine Umsetzung. Hilfe bekam sie von Bekannten und einer Hand von Freiwilligen, darunter auch Migranten, die teilweise nur zufällig vorbeikamen, oder wie Christian, der vergangenes Jahr beim Tag der offenen Gärten sich das Projekt ansah.

„Ich habe mir überlegt, was Menschen eine Freude machen könnte. Einen Ort vielleicht, an dem sie unbeschwert sind und der ihnen ein Lachen ins Gesicht zaubern kann“, erklärt Karin Kissel ihre Motivation. „Da war die Idee mit dem Garten, der Natur, einem Platz, an dem man frei Atmen und den blauen Himmel sehen kann, sofort da.“ So ist der Strabo-Garten letztlich eben doch auch ein Bürgergarten, selbst wenn Karin Kissel den Namen Heilkräutergarten bei Weitem vorzieht. Der Eintritt ist jedenfalls kostenlos und der Garten für alle offen, die sich für Pflanzen und Heilkräuter interessieren. Selbst Feste dürfen auf Anfrage hier gefeiert werden. Und natürlich kommen regelmäßig Schulklassen und Kindergärten aus Veitshöchheim und Umgebung zu Besuch.

Aktuell aber hat der Garten Sorgen. Die ohnehin nur provisorische und mit Klebeband geflickte Hütte müsste erneuert werden, damit die untergestellten Geräte und Möbel auch vor dem Regen sicher sind und den Winter überstehen. Das scheint ein Problem für die Gemeinde zu sein. Bislang stand sie dem Projekt allerdings aufgeschlossen gegenüber, hat die Reparatur des Brunnens und überhaupt die Pachtgebühr übernommen. Ohne weitere Hilfe jedoch ist das bürgernahe Konzept gefährdet. So wandte sich Karin Kissel mit der Bitte um Unterstützung an die Grünen. In einem fast zweistündigen Termin ließen sich am 18.07. die Ortsvorsitzenden Christina Feiler und Günter Thein von der Initiatorin über das Gartenkonzept, dessen Möglichkeiten für die Bürger und den aktuellen Stand der Dinge informieren. Das Fazit: „Der Garten mit seinem kulturellen, sozialen und ökologischen Anspruch ist es wert, der Gemeinde erhalten zu bleiben. Alles wächst und gedeiht hier ganz ohne den Einsatz von Chemie. Man sollte deshalb auch stärker für ihn werben.“  Dieser Garten kann vorbildhaft zeigen, wie man ohne Gift im Einklang mit der Natur pflanzen und ernten kann.

Um den Strabogarten zu stärken, überlegt Frau Kissel, den Garten in einen Verein einzubringen, erste Gespräche dazu sind schon vereinbart.

Gerne sagten die beiden Mitglieder des Gemeinderats daher Frau Kissel ihre Unterstützung bis hin zu gemeinsamen Aktionen zu.

 

08Jul

Tipps für den naturnahen Garten

Veitshöchheim: In der Natur zuhause

Nach dem großartigen Erfolg des Volksbegehrens zum Erhalt der Artenvielfalt haben wir Grüne uns gefragt, was können wir Veitshöchheimer in unserem privaten Umfeld ohne großen Aufwand für die Umsetzung des Volksbegehrens tun“, sagt Günter Thein, Umweltreferent von Veitshöchheim und Ortsvorsitzender von den Grünen. „Das Ergebnis war diese kleine Broschüre, die mit ihren Ratschlägen zu einem umweltfreundlichen, naturnahen Garten weniger Anleitung sein will als Anregung, selbst aktiv zu werden“, ergänzt Christina Feiler, ebenfalls Ortsvorsitzende und Bezirksrätin der Grünen. Sie verweist darauf, welche Bedeutung Gemeinden wie Veitshöchheim für den eingeforderten Schutz der Arten zukommt. Und die ist nicht zu unterschätzen. Bundesweit addieren sich Haus- und Schrebergärten zu einer Fläche von 15 000 Quadratkilometern auf, einer Fläche, die so groß ist, wie alle Naturschutzgebiete zusammengenommen. Von Peter Berthold, dem ehemaligen Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, stammt das Beispiel, dass schon bei einem Zehntel dieser Fläche dreißig Millionen Singvögel eine Heimat finden und ihre Jungen aufziehen könnten. Voraussetzung wäre allerdings, dass es sich dabei um naturnah bepflanzte Gärten handelt.

„Ja“, Günter Thein lacht, „wir Grünen sind doch alle Optimisten und glauben fest daran, dass wir etwas verbessern können. Für mich als Umweltreferenten der Gemeinde ist es auf jeden Fall eine schöne Vorstellung, dass das blumenfreundliche, park- und gartenreiche Veitshöchheim dazu einen Beitrag leistet.“

Das sechseitige Faltblatt sollten Sie im Laufe der nächsten Tage in Ihrem Briefkasten finden. Falls nicht, können Sie es hier

herunterladen – oder Sie fordern es bei den Grünen per E-Mail quenterthein@arcor.de an.

 

07Jul

Siegerehrung Stadtradeln 2019

Team „Grüne“ wieder auf Platz 1 der Gesamtwertung

Mit 22 Teams, 150 Teilnehmer*innen und mit 31.484 gefahrenen km war auch das Stadtradeln 2019 in Veitshöchheim wieder ein voller Erfolg.

Erfreulich waren die vielen Schüler*innen, die sich beteiligt haben.

Wie jedes Jahr machten die Teams „Grüne“, „Danziger Str.“ und „Feuerwehr“ die ersten drei Plätze unter sich aus. In diesem Jahr belegte das Team Grüne wieder Platz 1, Danzinger Str. Platz 2 und Feuerwehr Platz 3.

Wichtiger als der erreichte Platz beim Wettbewerb, ist es aber, zu zeigen, dass viele Veitshöchheimer*innen Farradfahren und deshalb die Infrastruktur stetig verbessert werden muss.

Welchen Stellenwert Radler bei der Verkehrsplanung noch haben, konnte bei der Feier vor dem dm-Markt anhand der neuen Ampel nebenan aufgezeigt werden. Der hier zuständige Landkreis hat bei der Planung und Ausführung die Belange der Radfahrer*innen völlig ignoriert und eine Strassenführung gebaut, an die sich wahrscheinlich nur wenige Radler*innen halten werden, da sie mit fünf Abschnitten zum Überqueren der Straße extrem radlerunfreundlich ist – ein Schildbürgerstreich!

04Jul

Antrag auf Ausgleichsflächenkataster

Antrag auf Erstellung eines Katasters für Ausgleichsflächen (Ökoflächen-Kataster) 

Antrag:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass die Gemeinde Veitshöchheim ein

Kompensations-Kataster mit
Ausgleichsflächen und Ersatzmaßnahmen (Ökoflächen) und die dafür in Anspruch
genommenen Flächen aus großen Eingriffsprojekten und aus der Bauleitplanung

erstellt, pflegt und öffentlich zugänglich macht.

In diesem Kataster sollen alle oben genannten Flächen laufend dokumentiert und aktualisiert werden
– mit einem beschreibenden Teil zu folgenden Aspekten

  • Lage, Flurnummer(n), Fläche, Beschreibung (z.B. Habitattyp)
  • Schutzstatus (z.B. Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet, Naturdenkmal, Biotop, Flora-Fauna-Habitat)
  • Beschreibung / Ausführung der Ausgleichs-/Ersatzmaßnahme
  • Zuordnung zum Eingriffsprojekt mit Datum und Verursacher
  • Unterhaltungspflichten
  • Unterhaltungspflichtiger bzw. dessen Beauftragter/Ausführender
  • Unterhaltungszeitraum

– sowie einem Kartenteil mit

  • den einzelnen Kartenausschnitten
  • sowie einer Gesamtkarte

 Begründung:

Wie gesetzlich vorgeschrieben, werden bei Bautätigkeiten mit Flächenversiegelung auch in Veitshöchheim Ausgleichsflächen und Ersatzmaßnahmen ausgewiesen. Um für die Bürger der Gemeinde nachvollziehbar zu machen, dass die Ausgleichsflächen und Ersatzmaßnahmen auch noch nach Jahren den geforderten ökologischen Standard erfüllen, ist eine öffentlich zugängliche Liste die am besten geeignete Maßnahme.

Anhand eines entsprechenden, öffentlich zugänglichen Katasters lässt sich auch nachverfolgen, ob die ökologischen Ausgleichsflächen tatsächlich ortsnah umgesetzt, oder ob auf weiter entfernte Ausgleichsflächen zurückgegriffen wurde, wie es nach dem Inkrafttreten des novellierten Bauplanungsrechts aus dem Jahr 1998 ebenfalls möglich ist. Für die Bürger*innen bedeutet ein öffentlich zugängliches Kataster Zusammenhänge zwischen Flächenverbrauch auf der einen Seite und Schutz der Natur durch ökologische Ausgleichsmaßnahmen auf der anderen Seite selbst beurteilen zu können und ökologische Ausgleichsmaßnahmen und deren Entwicklung kennen und schätzen lernen zu können.

Mit einem Ökoflächenkataster, das fortgeschrieben wird, kann somit zum einen der Überblick besser bewahrt und können Pflegemängel einfacher entdeckt werden (Beispiele aus anderen Gemeinden: radikaler Hecken-Kurzschnitt, ungeeignete Standortwahl für Streuobst-Bäume, dauerhaft mit Stricken fixierte Jungbäume, versehentliche Mehrfachwidmungen).

Das Ökoflächen-Kataster hilft,
– den Überblick zu bewahren, besonders für spätere Gemeinderät*innen, aber auch für neue Mitarbeiter*innen der Gemeinde
– schnell die passenden Flächen für sinnvolle Ausgleichsmaßnahmen zu finden,
– die Umsetzung und Pflege von beschlossenen Ausgleichsmaßnahmen zu überwachen und
– (versehentliche) Mehrfachwidmungen zu vermeiden.

Die Datensammlung im Fachinformationssystem Naturschutz FIS-Natur der Landesanstalt für Umweltschutz LfU mit dem öffentlich zugänglichen Portal FIN-WEB reicht für diesen Zweck nicht aus und ist zudem kaum bekannt.

04Jul

Antrag Trinkwasserspender

Antrag auf  Installation von Trinkwasserspendern

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt:

Die Gemeinde Veitshöchheim bringt in öffentlichen Einrichtungen Trinkwasserspender an. Besucher können sich an diesen Wasserspendern kostenlos bedienen. In Frage kommen beispielhaft Rathaus, Bücherei, Schulen und Kindergärten soweit noch nicht vorhanden. Ebenso wird die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob im Freien Trinkwasserspender, z.B. Brunnen, angebracht werden können.

Falls entsprechende Investitionen nicht aus dem laufenden Haushalt entnommen werden können, ist zu prüfen, ob vorübergehend an vorhandenen Wasserstellen , mitgebrachte Trinkgefäße aufgefüllt werden können. In den nächsten Haushalt werden dann die Mittel eingestellt.

Begründung:

Die Sommer in den letzten Jahren wurden immer heißer und dies dürfte auch zukünftig so weiter gehen, wie auch dieser Sommer bisher zeigt. Die Versorgung mit Flüssigkeit ist deshalb für viele Menschen (sowohl Veitshöchheimer*innen, als auch Touristen) sehr wichtig. Öffentlich zugängige Stellen erscheinen deshalb als eine sinnvolle Investition in die Gesundheit der Bevölkerung.

Bei der im letzten Jahr von der grünen Fraktion beantragten Erstellung eines Hitzeaktionsplanes wurde beschlossen, Detailanträge dazu zu stellen; in diesem Sinne sehen wir diesen Antrag.

07Jun

Zu den Inseln des Lebens

Grüne Exkursion in die Sächsenheimer Flur

Foto 1: Die Exkursionsteilnehmer in einem artenreichen Blühstreifen. © Werner Binnen

Der anspruchsvolle Titel, ein von Gerhard Klingler, Kreisobmann der Jäger, geprägter Ausdruck für intakte Lebensräume in der Agrarlandschaft, lockte auf Einladung der GRÜNEN Ochsenfurt einige Städter und Bauern gleichermaßen in den Ochsenfurter Gau. weiterlesen »

04Jun

Artenschutzführung in Hettstadt

Mit gutem Beispiel voran

Grüne informieren sich in Hettstadt über Maßnahmen zum Artenschutz

Auf Einladung von Karen Heußner, Fraktionsvorsitzende im Würzburger Kreistag, trafen sich Grüne aus dem Landkreis, um sich bei Klaus Gottschlich, dem Umweltbeauftragten von Hettstadt und Leiter der Umweltinitiative „Runder Tisch“, über Maßnahmen zum Artenschutz zu informieren. Begleitet von Marion Betz, Vorsitzende des Bund Naturschutz Hettstadt und Mitglied des Runden Tisches, zeigte Gottschlich bei einer Wanderung durch die Hettstadter Flur, wie vorbildlich und konsequent Aktionen zum Erhalt unserer Natur und Umwelt umgesetzt werden können. weiterlesen »

01Jun

Wie glaubwürdig ist das neu erfundene Umweltgewissen der CSU

Ein erster Schritt

Mitte Mai wies der Bund Naturschutz auf den alarmierenden Rückgang selbst so weit verbreiteter Amphibien wie den Grasfrosch hin. Frösche, Kröten, Unken, Molche, Salamander, sie alle haben unter den ungewöhnlich hohen Temperaturen des letzten Sommers extrem gelitten. Von den rund 6.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Bund Naturschutz, die für die sichere Straßenüberquerung der Amphibien zu deren Laichzeiten sorgen, wurde dieses Jahr ein Rückgang von 40 bis 60 Prozent beobachtet. In Einzelfällen waren es sogar 90 Prozent.

Ohne Frage macht sich auch in diesem Fall ganz wesentlich das klimabedingte Artensterben bemerkbar. Aber die für die Studie Verantwortlichen lassen keinen Zweifel daran, dass der festgestellte Rückgang offensichtlich durch politische Versäumnisse befördert wurde. „Auch der umfangreiche Einsatz von Pestiziden trägt zum allmählichen Verschwinden unserer Amphibien bei. Darum ist es wichtig, dass die Inhalte des erfolgreichen Volksbegehrens zur Artenvielfalt nun ins bayerische Naturschutzgesetz aufgenommen werden“, fordert Thomas Frey, der Regionalreferent des Bund Naturschutz für den Bereich Schwaben.

Natürlich freuen wir uns alle über blühende Ackerflächen oder auch nur Blühstreifen am Rande. Doch das Verteilen von Blumensamen ist vielleicht gut gemeint, kann aber immer nur ein erster Schritt sein. Nachhaltigkeit fängt an, wenn die angelockten Tiere auf der dankenswerter Weise zur Verfügung gestellten Fläche auch ein ungefährdetes Zuhause finden. Aufgabe grüner Politik ist es, diese Sicherheit zu gewährleisten.