Installation von Trinkwasserspendern – Antrag und Beschluss

Trinkwasserspender werden nicht installiert. In der Sitzung wurde der Beschlussvorschlag schon verändert, so dass keine großen Investitionen der Gemeinde erforderlich werden. Stattdessen wird als Dauerlösung (statt, wie im Antrag als Zwischenlösung), die Gemeinde Gewerbetreibende und Betriebe auffordern, an einer Privatinitiative für die Bevölkerung teilzunehmen, so dass dort mitgebrachte Trinkgefäße aufgefüllt werden können (System wie refill- Deutschland https://refill-deutschland.de/ ). Weiterhin soll überprüft werden, ob in öffentlichen Gebäuden die Wasserhähne in den Toiletten so umgebaut werden können, dass das Befüllen von Trinkwasserflaschen möglich ist.
Mit 13 zu 11 Stimmen wurde dieser Vorschlag angenommen. Die grüne Fraktion ist damit sehr zufrieden.

Hier unser Antrag auf  Installation von Trinkwasserspendern

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt:

Die Gemeinde Veitshöchheim bringt in öffentlichen Einrichtungen Trinkwasserspender an. Besucher können sich an diesen Wasserspendern kostenlos bedienen. In Frage kommen beispielhaft Rathaus, Bücherei, Schulen und Kindergärten soweit noch nicht vorhanden. Ebenso wird die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob im Freien Trinkwasserspender, z.B. Brunnen, angebracht werden können.

Falls entsprechende Investitionen nicht aus dem laufenden Haushalt entnommen werden können, ist zu prüfen, ob vorübergehend an vorhandenen Wasserstellen , mitgebrachte Trinkgefäße aufgefüllt werden können. In den nächsten Haushalt werden dann die Mittel eingestellt.

Begründung:
Die Sommer in den letzten Jahren wurden immer heißer und dies dürfte auch zukünftig so weiter gehen, wie auch dieser Sommer bisher zeigt. Die Versorgung mit Flüssigkeit ist deshalb für viele Menschen (sowohl Veitshöchheimer*innen, als auch Touristen) sehr wichtig. Öffentlich zugängige Stellen erscheinen deshalb als eine sinnvolle Investition in die Gesundheit der Bevölkerung.

Bei der im letzten Jahr von der grünen Fraktion beantragten Erstellung eines Hitzeaktionsplanes wurde beschlossen, Detailanträge dazu zu stellen; in diesem Sinne sehen wir diesen Antrag.

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